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Die Sache mit dem SEX

Wenn Menschen Sex haben geht es ihnen im Grunde nur um eine Sache. Befriedigung. Jedoch gibt es einige Unterschiede in den Punkten wo, wann und wie dies geschieht und natürlich auch wer sie bekommt. Denn obwohl der allgemeine Volksmund behauptet, guter Sex sei nur guter Sex wenn beide Sexualpartner dabei den Höhepunkt erreichen, behaupte ich etwas anderes! Ich habe in meinem Leben bereits viele verschiedene Dinge ausprobiert und ich kann aus meiner Erfahrung heraus sagen dass es beim Sex um viel mehr geht als nur um den eigenen Orgasmus. Es geht vorallem um den Menschen mit dem du diese enge Nähe teilst. Dieser Mensch ist immer der Mittelpunkt deines verlangens und er allein ist dafür zuständig in wie weit du deine Befriedigung erhälst. Ein Beispiel. Bei Menschen die einem spontanen Sexerlebnis zustimmen ist es oft der Fall, dass sich die Lust nur durch den Reiz des Unbekannten entwickelt. Diese Lust ist meist jedoch gerade so groß, dass nur ein Sexpartner den Höhepunkt (seinen Orgasmus) erlangt. Anders ist es bei Personen die über längere Zeit bereits eine Beziehung führen. Sie haben sich mit der Zeit aufeinander abgestimmt und wissen, was der Andere braucht und will. Eine sehr seltene dafür aber umso schönere Art der Befriedigung ist die, bei der die Sexpartner so gut aufeinander abgestimmt sind, dass es nicht mehr direkt auf den Orgasmus ankommt, sondern viel mehr auf die Freude die man dem Anderen bereitet. Diese Menschen verstehen sich einfach blind. Sie brauchen keine Zeit um sich aufeinander abzustimmen, denn sie haben im Gefühl was der Andere will. Genau das ist mir nun auch passiert. Ich habe eine Frau gefunden, bei der ich so sein kann wie ich bin, der ich nichts erklären muss. Schon seit dem ersten Mal sind wir ein unschlagbares Team. Das Spannende an dieser Art zwischenmenschlicher Beziehung ist, dass das Verständnis für die Handlungen und Gedanken des Anderen auch auf andere Lebensbereiche projeziert werden kann. Manchmal macht es den Anschein als könne man die Gedanken des Anderen lesen, als wären Worte völlig überflüssig. Die zwei Menschen verschmelzen zu einem und genau das ist der Grund weshalb es nicht darauf ankommt wer den Orgasmus hat, denn die ersehnte Befriedigung erhalten Beide.

1 Kommentar 19.4.13 15:15, kommentieren

Kein Mensch wie alle anderen...

Jeder Mensch ist einzigartig und doch gibt es immer wieder Momente in denen wir in Schubladen denken. Vielleicht habe auch ich den Fehler gemacht und meine Beziehung in eine Schublade gesteckt. Eine Schublade mit der Aufschrift "KOMPLIZIERT", welche ich nach 8 Monaten jetzt endlich geschlossen habe. Ich musste mir eingestehen, dass diese Frau nicht zu mir gepasst hat, nicht weil sie kompliziert war, sondern weil sie nicht meine Ansichten teilte. Auch meine Freundin Jessi, von der ich in meinem letzten Eintrag erzählt habe, hat sich letzte Woche endlich den Mut gefasst und die Beziehung zu Steffi beendet. Es fiel ihr sichtlich schwer, doch manchmal ist es einfach an der Zeit "goodbye" zu sagen, denn auch wenn es unmöglich scheint, irgendwo gibt es immer Jemanden, der dich ein bisschen besser versteht als alle Anderen.

1 Kommentar 9.4.13 15:17, kommentieren

What about love...

Meine Freundin Jessi erzählte mir neulich von einer ganz besonderen Frau in ihrem leben. Sie kannte Anja nun schon seit mehreren Jahren, jedoch trennten sich ihre Wege vor einiger Zeit, als Anja beschloss in Halle Medizin zu studieren. Doch jetzt war sie wieder zurück, zwar nur für wenige Tage, aber die haben völlig ausgereicht um Jessi erneut den Kopf zu verdrehen. Es fing alles mit einem harmlosen DVD-abend an. Jessis Freundin Steffi war zuhause und so konnten die beiden in Ruhe alte Zeiten wiederbeleben. Wie man solche Situationen kennt, redeten die Beiden den Rest des Abends über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Erwartungen, die sie an die Zukunft stellen. Doch ein Thema drang immer wieder in das Gespräch mit ein. Ihre Gefühle füreinander. Denn es stellte sich raus, dass Anja ebenso wie Jessi mehr als nur Freundschaft empfunden hat. Der Film war zu Ende und die Beiden sahen sich tief in die Augen, während sich ihre Gesichter auf gefährliche Art und Weise näher kamen und schließlich beim Berühren ihrer Lippen zum Stoppen kamen. "Die Spannung wurde immer größer" erzählte mir Jessi immernoch völlig benommen. Das ganze Wochenende blieben die Beiden zuhause und verbrachten Zeit miteinander. Nun ist Anja wieder weg, zurück nach Halle, und Jessi steht vor einer großen Entscheidung. Sagt sie Steffi die Wahrheit über die vergangenen Tage oder behält sie es für sich und lebt weiter wie zuvor...

1 Kommentar 13.3.13 09:55, kommentieren

Es ist zehn vor halbzehn und ich sitze bereits in der S-bahn auf dem Weg nach Berlin. Während ich durch mein Profil scrolle, fällt mir ein Eintrag ganz besonders auf. Eine Freundin schreibt: "wieso läuft denn immer alles schief? Scheiss 2013!" Ich muss sofort an mein Höllenjahr 2012 denken. Egal was ich in meinem Leben alles angestellt hab, das was ich im letzten Jahr alles angestellt hab übertrifft es maßlos. Dennoch gab es im letzten Jahr auch ein schönes Erlebnis. Ich habe mich verliebt. Unsterblich verliebt würde ich sagen. Ihr Name war Melanie. Es war einer der wenigen Sommertage des letzten Jahres, als ich sie bei mir auf Arbeit die Rolltreppe runterfahren sah. Mein Körper machte ruckartig halt und ehe ich wusste wie mir geschieht stand sie auch schon vor mir. Sie lächelte mich an und wollte mich begrüßen. Während ich ihr meine Hand entgegen streckte, merkte ich wie der Rest meines Körpers in eine Art starre verfiel. Ich brachte lediglich ein leises "Hallo" hervor, bevor wir zusammen den Gang herunter liefen. Ein paar Schritte später trennte sich unser Weg wieder. Es musste erst einige Zeit vergehen, bis ich realisieren konnte, was da in mir vorgegangen war. Fakt ist, dass diese eine Frau mir innerhalb eines Lächelns den Kopf verdreht hatte und ich von jetzt an einen Platz in meinem Herzen bereit halte. Auch wenn diese Story für manche Menschen kitschig klingen mag, sie entspricht der Wahrheit.

31.1.13 17:15, kommentieren

Frauen über Frauen

Als ich heute morgen auf dem Weg zur Arbeit fiel mir ein Pärchen ins Auge, dass direkt neben mir am Knutschen war. Am Anfang sah es so aus als wären sie ein "normales" Heteropärchen, doch als sich eine von beiden in meine Richtung drehte, erkannte ich, dass sie ganz und garnicht hetero waren. Ich dachte darüber nach, ob ich die beiden vor einem Jahr vielleicht auch als ein solches Paar erkannt hätte. Meine Gedanken wanderten von den Beiden hinüber in eine Situation, die bereits ein paar Tage vorher war. Meine Freundin Judi und ich waren in einem Café, als sie mir ihre neue Flamme auf ihrem Handy zeigte. Ihr Name ist Julia und sie war sehr hübsch. Jedoch genügte mir nur dieses eine Foto um mir sicher zu sein, dass sie nicht nur in unserer Mannschaft spielt und meine Vermutung wurde bestätigt. Zurück in der Bahn mit meinen Gedanken fragte ich mich: "Woran liegt es, dass Heterosexuelle keinen Unterschied sehen zwischen der einen und der anderen Art von Frauen?" Ich denke es hat etwas mit Erfahrungswerten zu tun. Je mehr man sich damit beschäftigt umso eher erkennt man den Unterschied. Es ist fast so, als würde man eine neue Sprache erlernen. Je öfter man sie spricht desto besser beherrscht man sie. Wenn man also seine erste Beziehung oder seinen ersten Kontakt mit Homosexuellen hat, ist man grundsätzlich unerfahren, im Umgang mit ihnen. Mit der Zeit bekommt man jedoch einige kleine Details mit, durch welche man auch im Alltag erkennt, welche Frau welche Sexualität mit sich trägt. Es sind vielleicht ihre Blicke, die Art wie sie gehen und stehen, ihr Lächeln oder einfach nur die Art wie sie reden, die sie für ein geschultes Auge so leicht erkennbar machen, sie auf der anderen Seite jedoch der allgemeinen Öffentlichkeit verbergen.

1 Kommentar 17.1.13 19:36, kommentieren

Die Gesellschaft und die Homosexualität

Ich sehe mich selbst nun schon seit circa 1 Jahr als vollwertige Lesbe. Obwohl ich in einem eher konservativen Umfeld arbeite, war ich erstaunt, dass niemand eine negative Reaktion auf meine Andersartigkeit aufwies. Im Gegenteil! Die meisten meiner Kollegen fanden es spannend zu erfahren, wie es sich als geoutete Lesbe lebt und liebt. Eine sehr amüsante Frage lautete zum Beispiel: "Küssen sich Lesben genauso wie Heterosexuelle?" Es kam aber auch die allseits beliebte Frage: "Wie macht ihr das eigentlich?" Trotzdem blieb es alles in allem bei einer lockeren Arbeitsweise. Ganz im Gegenteil zu meinen Erfahrungen mit Gleichaltrigen! Sie nahmen es erstaunlicherweise weniger gelassen als meine Kollegen. Ich habe viele Freundschaften verloren und musste mich mit vielen schlechten Vorurteilen auseinandersetzen. Dennoch denke ich, war es das wert. Meine Freundin Judi hat da ganz andere Probleme. Sie ist bis auf weiteres gezwungen ihre Sexualität zu verbergen, da ihre Eltern eine Homosexuelle in ihrer Familie nicht akzeptieren. Also führt sie ein Doppelleben. Tagsüber an der frischen Luft kann sie ganz sie selbst sein, jedoch abends in der Wohnung ihrer Eltern ist sie das kleine unschuldige Mädchen, dass nicht einmal daran denken würde lesbisch zu sein. Es ist erschreckend zu sehen, mit welcher Leichtigkeit sie ihre gespielte Einstellung so überzeugend rüberbringt. Was wahrscheinlich auch an dem Schauspielunterricht liegt, an dem sie jede Woche teilnimmt. Es stellt sich mir nun die Frage: "Warum haben ausgerechnet die jüngeren Generationen ein solch großes Problem damit, uns Homosexuelle als Teil der Gesellschaft zu akzeptieren?"

5 Kommentare 16.1.13 14:37, kommentieren