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Ich ziehe um ;)

Hallo meine Lieben, ich habe schon seit einiger Zeit geplant, diesen Blog hier abzusetzen und mich stattdessen auf einer anderen Blog-page anzumelden. Ich habe mich nun dazu entschieden, da ich auf meinem neuen Blog viel mehr Möglichkeiten habe, mit euch Allen in Kontakt zu treten. Ich hoffe ihr seid nicht traurig oder enttäuscht!? Meinen neuen Blog findet ihr unter: "http://unbrookable.blogspot.de" Natürlich habe ich auch einige alte Beiträge übernommen und es sind mittlerweile auch 1-2 neue dazu gekommen. Ich danke euch, für euer Verständnis und freue mich euch auf meiner neuen Seite wieder zu sehen Dicken Schmatzer :*

22.11.13 08:50, kommentieren

Eine wundervolle Nacht;)

schon komisch wie das Leben so spielt. gerade noch warst du nervlich total am Boden und wusstest weder ein noch aus, schon bist Du überglücklich und könntest Bäume ausreißen. das Schicksal hält uns immer auf trapp und sorgt dafür, dass wir niemals still stehen. Es ist Zufall und auch Glück jemanden zu finden, mit dem man zusammen ein paar Schritte durch das Leben gehen kann. anders sieht es bei den Menschen aus, die den weg mit dir zuende gehen. sie sind vom Schicksal klar ausgewählt und lassen dein Leben zusätzlich erstrahlen. Ich hoffe, dass ich meine Lebensbestreiterin bereits gefunden habe, in der Frau die nun schon seit 5Monaten an meiner Seite ist. Und auch euch wünsche ich das von Herzen :* Schlaft schön und träumt süß

2 Kommentare 18.9.13 22:29, kommentieren

Anders als die, die anders sind....

Vor kurzem stand bei uns mal wieder ein Partyabend an. Wir landeten wie immer in dem uns altbekannten Szeneclub. Es war viel los. Die Leute waren bunt gemischt. Das Spektrum reichte von lockeren Chaoten, über die versnobte Zicke, bis hin zu der crazy Transe. Wir tanzten durch die Nacht. Tranken Cocktails und lachten genüsslich. Doch plötzlich drang ein Schatten in die locker, lustige Atmosphäre. Mit dem Schatten kam eine junge Frau direkt auf mich zu. Sie sah mich an und verschaffte sich mit einer kurzen Geste meine Aufmerksamkeit. Ihr atem drang sanft in mein Ohr und mit der Frage die sie mir nun stellte wandelte sich meine gesamte Stimmung in ein völliges Gedankenchaos. "Bist du hetero?" fragte sie mich. Entsetzt und empört antwortete ich ihr mit einem klaren "Nein!". Doch sie wollte mir nicht glauben. Also fragte sie weiter "und bist du bi?". Ich war fassungslos. Wie kam sie dazu so an mir zu zweifeln, ohne mich auch nur ansatzweise zu kennen? Ein letztes "Nein", das so strickt und klar aus mir raus brach, reichte schließlich damit sie mich wieder in Ruhe ließ. Doch ihr Schatten blieb bei mir und beschäftigte mich für den Rest des Abends. Ich fragte mich "Wieso wird so an mir gezweifelt?". Eigentlich kannte ich die Antwort, denn ich bin anders und das macht mich offensichtlich sehr fragwürdig. Wenn du als lesbische Frau deine Weiblichkeit und deine Liebe zu Kleidern, hochhackigen Schuhen und Schminke nicht aufgibst, scheint dir offensichtlich niemand zu glauben, dass du dazu gehörst. Doch warum ist das so? Wieso war ich in dieser Menge von "Andersartigen" pllötzlich " DIE ANDERSARTIGE"? Und auf genau diese Fragen habe ich bis jetzt noch keine genaue Antwort....

1 Kommentar 14.9.13 21:53, kommentieren

"Ich liebe dich" zu sagen ist eine der größten Hürden, die eine junge Beziehung auf sich nehmen muss. Denn woher weiss man, dass man liebt und wann ist der richtige Zeitpunkt es zu sagen? In meinen früheren Beziehungen erwies sich der richtige Zeitpunkt als ein sehr schwer zu findender Moment. Denn es folgte ein wunderschöner Moment dem Anderen. Kaum hatte ich es gesagt, habe ich mich auch schon geärgert, nicht abgewartet zu haben. Jessi und ich haben die letzten Woche jeden Tag miteinander verbracht und bald kam auch der Punkt, an dem ich mir sicher war, dass das was ich für sie fühle weit aus mehr ist, als nur Verliebtheit. Ich liebe sie. Mit diesem Wissen im Kopf ging ich bald auf die Suche nach dem Moment, in dem ich es ihr gestehen wollte. Mehrere Tage vergingen aber anders als früher kam dieser Moment nicht. Denn jeder Moment war genauso wundervoll wie der Andere, egal ob wir uns gestritten haben, geweint oder zusammen gelacht haben.

1 Kommentar 9.5.13 22:57, kommentieren

Wann kann man sagen es sind nur noch Freunde?

Und wieder einer dieser viel zu oft vorkommenden Abende. Ich sitze auf der Couch, sie neben mir, aber zwischen uns eine riesige Kluft. Würde ich diese benennen, hieße sie wahrscheinlich Steffi. Benannt nach ihrer Exfreundin. Es ist mittlerweile fast 3Wochen her, dass sie sich getrennt haben und doch ist sie immer noch allgegenwärtig. Jeden Tag stundenlanges gesimse, jede Minute ein Gedanke an sie. Das schlimmste daran ist, dass ich es mitbekomme. Ich sehe ihre Blicke, ihre mundwinkel wie sie sich leicht senken, während sie mal wieder eine vorwurfsvolle Sms von Steffi ließt. Ja, sie hatte mich darauf vorbereitet, dass sie Freunde bleiben werden. Die Frage bleibt nur, "Welche Art von Freunden?". Freunde die sich alles erzählen, wie zum Beispiel, dass da nun Jemand neues in ihren Leben ist oder doch Freunde, die sich immer noch nacheinander sehnen.

1 Kommentar 24.4.13 21:17, kommentieren

Was man nicht so alles findet, wenn man mal den Pc durchstöbert... ;)

Da steh ich nun ein Jahr und sieben Monate nachdem sich mein Leben um hundertachzig Grad gedreht hat. Um mich rum ist nun alles still, nur die altbekannte Musik erklingt und gibt mir ein Gefühl von Sicherheit. Mein Blick gleitet von rechts nach links während ich meinen Weg entlang schreite. Ich sehe weinende Gesichter, lachende Gesichter, aber alles in allem glückliche Gesichter. Am Ende meines Weges steht Sie, ihre Augen funkeln wie Sterne während ihr lächeln den ganzen Raum erhellt. Die letzten zwei Stufen und ich stehe endlich vor ihr. Der Schleier ist das Einzige was uns nun noch trennt und bevor ich diesen Gedanken überhaupt zu Ende führen kann, spüre ich schon den Lufthauch auf meiner Haut. Sie sieht mir tief in die Augen und flüstert mir zu :“Du bist die Eine“. Der Pfarrer beginnt mit seiner Rede während ihre Augen mich förmlich zu verschlingen scheinen. Nicht eine Sekunde vergeht in der ich meine Aufmerksamkeit von ihr abwende. Bis der Pfarrer schließlich die Frage aller Fragen stellt. „Möchtest du die hier anwesende Alexandra Kallwitz zu deiner angetrauten Ehefrau nehmen, sie lieben und ehren bis das der Tod euch scheidet?“ Ich atme tief ein bevor ich meine Antwort gebe um diesen Augenblick für immer in meinem Kopf zu speichern. Ein starkes, klares „Ja“ erfüllt den Raum fühlbar mit Freude. Es scheint mir wie eine Ewigkeit die ich nun hier stehe und sehnsüchtig auf den letzten und alles verändernden Satz des Pfarrers warte. Hinter mir höre ich bereits aufgewecktes Geflüster. Wir sind fast am Ende unseres Weges angekommen. „Hiermit erkläre ich euch zu Frau und Frau“. Endlich! made by lesbian-life

1 Kommentar 20.4.13 12:37, kommentieren

Ihr Lieben, ich danke euch für eure Kommentare und Meinungen. Es ist toll zu hören, dass mein Blog gut bei euch ankommt. Um auf die letzte Frage zu meinem Eintrag "Die Gesellschaft und die Homosexualität" zu antworten... Ja, dass denke ich, denn ich hab diese Erfahrung gemacht. Ich kann dazu sagen, dass ich in einem Unternehmen arbeite, in dem außer 2/3 Leute alle über 30 sind. Sie alle wissen wer ich bin und akzeptieren mich so, sie interessieren sich sogar sehr dafür. Jedoch habe ich in meiner Schule und unter Gleichaltrigen oft mit Vorurteilen und Gemeinheiten zu kämpfen. Ich selbst denke, sie haben sich mit dem Thema Homosexualität zu wenig befasst und reagieren so, weil es für sie etwas unbekanntes ist.

14.4.13 13:59, kommentieren